Bewerbung - Lebenslauf

Die meist genutzte Form in Sachen Lebenslauf ist der tabellarische Lebenslauf. Beim tabellarischen Lebenslauf werden im oberen Drittel persönliche Daten dargestellt, wie beispielsweise Name, Adresse und Geburtsdatum. In früheren Varianten wurden beim tabellarischen Lebenslauf hier ebenfalls die Eltern mit Beruf, so wie vorhandene Geschwister erwähnt. Dies ist heute nicht mehr erforderlich und üblich, es ist jedoch auch nicht falsch, wenn diese Punkte mit aufgenommen werden.

 

Was gehört in den Lebenslauf?

Neben den bereits erwähnten persönlichen Daten können auch Qualifikationen und Kenntnisse, die einen Bezug zur zu vergebenden Stelle haben könnten, mit in den Lebenslauf aufgenommen werden. Diese Angaben können beispielsweise vorhandene Führerscheine, EDV-Kenntnisse und/oder Fremdsprachenkenntnisse sein. Weitere persönliche Daten, die aufgenommen werden können sind Hobbies oder ähnliches; auf diese wird aber inzwischen meistens verzichtet. Diese Angaben sollten im Lebenslauf nur erwähnt werden, wenn diese für die zu vergebende Stelle relevant sind. Sind sie dies nicht, sollte vor allen auf die Erwähnung von Risikosportarten verzichtet werden.

Für das Darstellen "weiterer" persönlicher Daten kann auch die dritte Seite genutzt werden. Während der Lebenslauf der Darstellung der Qualifikationen dient, kann eine dritte Seite zur Darstellung der eigenen Person genutzt werden. Unter einzelnen Unterschriften wie zum Beispiel Motivation, Kompetenzen und was Sie über mich wissen sollen, können stichpunktartig die wichtigsten Informationen zusammengetragen werden. Hierbei sollten keine Romane geschrieben, sondern kurz und prägnant die wichtigsten Daten zusammen getragen werden. Ebenso wie der Lebenslauf sollte auch die Dritte Seite kurz und übersichtlich dargestellt sein und dem Leser einen schnellen und guten Eindruck vermitteln.

Gliederung tabellarischer Lebenslauf

Lebenslauf, tabellarischer Lebenslauf.  

Nach Angabe der persönlichen Daten wird der tabellarische Lebenslauf in verschiedene Abschnitte aufgeteilt. Diese Abschnitte bestehen aus dem schulischen Werdegang (besuchte Schulen, Ausbildung, Studium, durchgeführte Praktika) sowie dem beruflicher Werdegang und berufliche Weiterbildungen. Unter diesen Überschriften werden die einzelnen persönlichen Stationen mit Datum und kurzer Beschreibung angegeben. Erwähnt werden sollte nicht nur die Firma bei der eine vorherige Anstellung bestand, sondern ebenso die Position die man inne hatte; eventuelle Aufgabenbereiche sollten kurz angerissen werden. Dies gibt dem Leser bereits einen ersten Aufschluss über den Werdegang.

Auf den ersten Eindruck kommt es an!

Auch beim Lebenslauf spielt der erste Eindruck ein große Rolle. Ein schlecht gegliederter und unübersichtlicher Lebenslauf der keinen guten Eindruck erweckt hat oft zur Folge, dass Zeugnisse die genauere Auskunft über die vorherigen Arbeiten geben meist gar nicht erst gelesen werden. Deshalb ist es wichtig bereits im Lebenslauf kurz, prägnant und vor allem übersichtlich seine Kompetenzen zu unterstreichen.

Arbeitslosigkeit im Lebenslauf erwähnen

Sollte für eine gewisse Zeit eine Arbeitslosigkeit bestanden haben, sollte diese nicht verschwiegen werden. Lücken im Lebenslauf sprechen für sich und werden meist nicht positiv aufgenommen. Eine zeitlang arbeitslos gewesen zu sein bedeutet nicht automatisch das Aus für eine Bewerbung. Gerade in Zeiten mit einer relativ hohen Arbeitslosenquote haben viele Personalchefs Verständnis für eine Arbeitslosigkeit. Sollten Sie während Ihrer Arbeitslosigkeit Fortbildungen, Seminare und Ähnliches besucht haben, so können derartige Angaben im Lebenslauf durchaus positive Effekte erzeugen.

Muss ein Lebenslauf wahrheitsgemäß sein?

Generell gilt es bei der Erstellung eines Lebenslaufes nur wahrheitsgemäße Angaben zu tätigen. Es sollte immer daran gedacht werden, dass das neue Unternehmen die Möglichkeit hat, die Angaben über alte Arbeitgeber nachzuprüfen. Sollten sich im Lebenslauf negative Punkte befinden, bringt es mehr Erfolg zu diesen zu stehen und aufzuzeigen, dass man aus Fehlern gelernt und sich weiterentwickelt hat. Schöne Formulierungen um Qualifikationen besser darzustellen sind erlaubt, solange die eigentlichen Qualifikationen der Wahrheit entsprechen.

Formatierung Lebenslauf

Geachtet werden sollte nicht nur auf die Formulierung, sondern auch auf die Formatierung des Lebenslaufes. Es sollte nicht übertrieben mit Schriftoptionen wie Fett, Kursiv oder Unterstrichen gearbeitet werden. Eine übersichtliche Darstellung ist ebenso wichtig, wie der Aufbau mit kurzen, prägnanten Sätzen um dem Leser einen schnellen Überblick zu verschaffen. Im Internet finden sich viele Vorlagen und Muster zum Lebenslauf die als Beispiel genutzt werden können.

Sollte der Lebenslauf per Post verschickt werden ist es wichtig, dass dieser mit Datum und Ort versehen unterschrieben wird. Dies sollte eventuell auch bei einem per E-Mail verschickten Lebenslauf in Betracht gezogen werden; dabei kann die Unterschrift zum Beispiel eingescannt und angefügt werden. Dies ist zwar rechtlich gesehen nicht dasselbe wie eine handschriftliche Unterschrift, macht aber generell einen seriösen Eindruck bei vielen Personalabteilungen.

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